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Hautklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. univ. Gerold Schuler
Medizin 5, Hautklinik, Uni-Klinikum, Onkologie

Internationales Symposium “Cellular Therapy 2009“ am 19.-20.03.09

Die weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Zelltherapie treffen sich vom 19. bis 20. März 09 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg zum 5. Inter-nationalen Symposium „Cellular Therapy“. Das Symposium wird unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor der Medizinische Klinik 5 - Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikum Erlangen, in Zusammenarbeit mit der Hautklinik des Uni-Klinikums (Direktor: Prof. Dr. Gerold Schuler) und der Abteilung für Hämatologie und Onkologie des Uni-Klinikums Regensburg (Prof. Dr. Rein-hard Andreesen) durchgeführt. Über 150 Vorträge und Posterpräsentationen zu verschiedenen Themengebieten der zellulären Therapie werden mehr als 300 Teilnehmern aus 20 Nationen vorgestellt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, alle zwei Jahre ein multidisziplinäres Forum zu bilden, das einen intensiven Gedankenaustausch zwischen Grundlagenforschern und Ärzten, die auf dem faszinierenden Gebiet der Zelltherapie arbeiten, ermöglicht.

Unter Zelltherapie versteht man die Übertragung von körpereigenen oder von Spendern stammende Zellen zur Behandlung verschiedener Erkrankungen. „Die Übertragung von Blutstammzellen im Rahmen der Knochenmarktransplantation zur Behandlung bösartiger Bluterkrankungen, wie z.B. der Leukämie, hat eine lange und sehr er-folgreiche Tradition“, erläuterte Prof. Mackensen. Inzwischen habe sich herausge-stellt, dass die im Knochenmark enthaltenen Immunzellen, so genannte Lymphozyten, und die natürlichen Killer (NK)-Zellen, einen wichtigen Beitrag zum Erfolg dieses The-rapieprinzips leisten. „Durch die Fortschritte in der zellulären und molekularen Medi-zin hat die Zelltherapie in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung erlebt“, so Prof. Mackensen. Die beiden Hauptthemen des ersten Kongresstages sind die Übertragung von Immun-zellen (so genannte T-Lymphozyten), die zuvor im Reagenzglas stimuliert und vermehrt wurden, sowie die Herstellung von Impfstoffen zur Behandlung bösartiger Erkrankun-gen. Auch für den zweiten Kongress-Tag konnte ein spannendes Programm zusam-mengestellt werden: Themenschwerpunkte sind eine neue Familie von T-Lymphozyten, die so genannten regulatorischen T-Zellen, die in der Lage sind, unerwünschte Immun-reaktionen, z. B. bei Autoimmunerkrankungen bzw. Abstoßungsreaktionen nach Organ- oder Stammzelltransplantation, zu unterdrücken, sowie zelltherapeutische Ansätze im Rahmen der Knochenmarktransplantation. Besonders hervorzuheben sei die hohe wissenschaftliche Qualität der Posterpräse-tation des 5. Zelltherapie-Symposiums, sagte Prof. Mackensen. Insgesamt werden 110 Poster von jungen internationalen Wissenschaftlern vorgestellt. Das Symposium werde insbesondere von jungen Wissenschaftlern wegen seiner hohen wissenschaft-lichen Qualität, aber auch wegen seiner persönlichen Atmosphäre sehr geschätzt. Weitere Infos unter:

www.cellular-therapy.de

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Andreas Mackensen
Telefon: 09131 85-35955
E-Mail: andreas.mackensenatuk-erlangen.de

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