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Hautklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. univ. Gerold Schuler
Hautklinik, Uni-Klinikum

Neues zur Schuppenflechte

Einladung zum 7. Erlanger Psoriasis-Tag der Hautklinik am 18.10.2014

"Verstecken Sie sich nicht - kommen Sie zum 7. Erlanger Psoriasis-Tag!" Das Psoriasis-Zentrum (Leiter: Prof. Dr. Michael Sticherling) der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen lädt am Samstag, 18. Oktober 2014, Betroffene und Interessierte zu einer Informationsveranstaltung über die Schuppenflechte ein. Menschen mit dieser entzündlichen Hautkrankheit leiden u. a. an schuppenden Hautstellen und starkem Juckreiz. Beim Psoriasis-Tag informieren Experten des Uni-Klinikums Erlangen in Vorträgen und Diskussionen über neue Erkenntnisse zur Entstehung, Diagnostik und Behandlung der Schuppenflechte. Die zweistündige Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11, in Erlangen. Der Eintritt ist frei.

In Deutschland sind etwa zwei Millionen Menschen (2 - 3 % der Bevölkerung) von der Psoriasis betroffen. Frauen und Männer erkranken gleich häufig. "Die Ursachen und Auslöser der Krankheit sind bis heute im Detail unbekannt", erläutert Prof. Dr. Michael Sticherling, Leiter des Psoriasis-Zentrums und stellvertretender Direktor der Hautklinik des Uni-Klinikums Erlangen. Neben genetischen Ursachen können auch unterschiedliche Umweltfaktoren - wie Infekte und Medikamente, aber auch Stress - zu einem Ausbruch oder einer Verschlechterung der Erkrankung führen. Obwohl die Schuppenflechte in jedem Lebensalter das erste Mal auftreten kann, erfolgt der erste Ausbruch in 30 % aller Fälle schon vor dem 20. Lebensjahr.

Typischerweise finden sich an der Haut entzündliche, verdickte, schuppende und häufig juckende Plaques: oft am Kopf, den Ellenbogen und Knien, prinzipiell aber auch an allen übrigen Stellen der Körperoberfläche. Neben dieser häufigsten sogenannten Plaque-Form (Psoriasis vulgaris) finden sich in 20 % der Fälle auch pustelbildende Formen, die an Hand- und Fußsohlen, aber auch verteilt am ganzen Körper auftreten. Die Psoriasis kann neben der Haut in 30 % der Fälle Gelenke und andere Anteile des Bewegungsapparates betreffen - mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen. Darüber hinaus sind Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Schuppenflechtenpatienten wesentlich häufiger als in der gesunden Bevölkerung, wodurch sich die Lebensprognose der Patienten deutlich verschlechtert.

Behandlung der Psoriasis

Zur Behandlung der Psoriasis stehen unterschiedliche Lokaltherapeutika als Cremes und Salben, die Anwendung von ultraviolettem Licht und Systemtherapeutika als Tabletten oder Spritzen zur Verfügung. "Diese können allein oder in Kombination das Krankheitsbild der Schuppenflechte bessern, im Idealfall unterdrücken, leider jedoch bis heute nicht heilen", sagt Prof. Sticherling.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Michael Sticherling
Telefon: 09131 85-33851
E-Mail: michael.sticherlingatuk-erlangen.de

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