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Hautklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. univ. Gerold Schuler
Hautklinik, Uni-Klinikum

Psoriasis - was gibt es Neues?

Einladung zur Informationsveranstaltung am Samstag, 31.10.2015

Wer schon einmal einen Sonnenbrand hatte, der kennt die unangenehmen Symptome: Die gerötete Haut brennt und juckt, bis sie sich schließlich schält. Während dieses Leiden allerdings meist nach wenigen Tagen überstanden ist, müssen Menschen mit Schuppenflechte dauerhaft mit der Erkrankung und ihren schmerzhaften sowie lästigen Erscheinungsformen leben. Heilen lässt sich die Psoriasis noch nicht, aber gut behandeln. Die Ärzte der Hautklinik (Direktor: Prof. Dr. med. univ. Gerold Schuler) des Universitätsklinikums Erlangen informieren am Samstag, 31. Oktober 2015, über neue Erkenntnisse aus der Forschung und innovative Therapieansätze. Außerdem beantworten die Experten Fragen der Gäste. Anlässlich des jährlichen Welt-Psoriasis-Tages sind Betroffene und Interessierte zum 8. Erlanger Psoriasis-Tag von 16.00 bis 18.00 Uhr in den Hörsälen Medizin, Ulmenweg 18, in Erlangen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

In Deutschland leben rund zwei Millionen Menschen, die an Psoriasis erkrankt sind. "Die Ursachen und Auslöser der Krankheit sind bis heute im Detail unbekannt", erläutert Prof. Dr. Michael Sticherling, Sprecher des Psoriasis-Zentrums und stellvertretender Direktor der Hautklinik des Uni-Klinikums Erlangen. Neben genetischen Ursachen können auch unterschiedliche Umweltfaktoren - wie Infekte und Medikamente, aber auch Stress - zu einem Ausbruch oder einer Verschlechterung der Erkrankung führen. Obwohl die Schuppenflechte in jedem Lebensalter das erste Mal auftreten kann, erfolgt der erste Ausbruch in 30 % aller Fälle schon vor dem 20. Lebensjahr.

Typischerweise finden sich an der Haut entzündliche, verdickte, schuppende und häufig juckende Stellen (Plaques): oft am Kopf, an den Ellenbogen und den Knien, prinzipiell aber auch an allen übrigen Stellen der Körperoberfläche. Neben dieser häufigsten sogenannten Plaque-Form (Psoriasis vulgaris) finden sich in 20 % der Fälle auch pustelbildende Formen, die an Hand- und Fußsohlen, aber auch verteilt am ganzen Körper auftreten. Die Psoriasis kann neben der Haut in 30 % der Fälle Gelenke und andere Anteile des Bewegungsapparats betreffen - mit Schmerzen, bleibenden Knochenveränderungen und einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen. Darüber hinaus sind Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Schuppenflechtenpatienten wesentlich häufiger als in der gesunden Bevölkerung, wodurch sich die Lebensprognose der Patienten deutlich verschlechtert.

Behandlung der Psoriasis

Zur Behandlung der Schuppenflechte stehen unterschiedliche Lokaltherapeutika als Cremes und Salben, die Anwendung von ultraviolettem Licht und Systemtherapeutika als Tabletten oder Spritzen zur Verfügung. "Diese können allein oder in Kombination das Krankheitsbild bessern, im Idealfall unterdrücken, leider jedoch bis heute nicht heilen", sagt Prof. Sticherling.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Michael Sticherling
Telefon: 09131 85-33851
E-Mail: michael.sticherlingatuk-erlangen.de

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